Yoga für alle e.V.

Soziales Yoga -  Ehrenamt - Spenden - YOOOGANACHT - #yogahilft

Ideenpreis, Prävig, #yogahilft

Foto: Klas Neidhardt
Gestaltung: Andreas Ruthemann

Prävention in der Grundschule

Prävig

PrÄViG - Prävention von Essstörungen durch Yoga in der Grundschule ist eine von 28 Sozialen Innovationen, die aktuell um eine von 10 Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung pitchen. Zur Zeit berät eine Fach-Jury darüber, welche Ideen das BMBF in der zweijährigen Eprobungsphase fördert.

Der Bedarf für PrÄViG: Von tausend Kindern unter 14 sind 12 magersüchtig und 10mal soviele übergewichtig. Ein negatives Körperbild spielt dabei eine große Rolle. Kinder mit einem negativen Körperbild haben ein signifikant höheres Risiko, an Depressionen, Diabetes, Sucht zu erkranken. Zudem haben sie schlechtere Chancen in Ausbildung und Beruf und eine deutlich erhöhte Selbstmordneigung.

Was PrÄViG will: Wir wollen in Sozialräumen mit Multi-Problemlagen zusammen mit Akteur*innen dazu beitragen, dass Kinder in sich selbst Ruhe und Kraft finden, ein positives Körperbild und Vertrauen in die Zukunft entwickeln.
Was Expert*innen sagen: „PrÄViG als Yoga-Intervention vor der Pubertät ist innovativ und sozial wichtig. Die Intervention erreicht die Kinder in einer Phase, in welcher sie beginnen, ihr Körperbild auszubilden. Wir konnten selber in einer Studie zeigen, dass eine Yoga-Intervention im Grundschulalter Aspekte des physischen Selbstkonzeptes verändern kann.“ Prof. Dr. Petra Jansen, Lehrstuhl für Sportwissenschaft an der Universität Regensburg

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PrÄVig_Konzept (final).pdf
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#yogahilft und Eingliederungshilfe

Soziales Yoga

Der gemeinnützige Verein Yoga für alle e.V. ist Partner für soziales Yoga in Deutschland. Wir ermöglichen therapiebegleitende Yogastunden in Kooperation mit staatlichen und sozialen Einrichtungen.

 

Yoga für alle e.V. ist der Partner für soziales Yoga. Yoga bei Essstörungen. Yoga für Geflüchtete. Yoga für Trauernde. Yoga im Strafvollzug. Yoga für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Yoga für Kinder in schwierigen Lebenssituationen. Yoga bei Altersarmut. Yoga nach Prostitution.

Soziales Yoga ist therapiebegleitend. Wir arbeiten mit Beratungsstellen, Kliniken, Wohlfahrtsverbänden zusammen. Unsere Yogalehrer*innen sind im Thema Yoga und Trauma speziell geschult.

 

Unter Covid-19-Bedingungen konnte soziales Yoga für Menschen mit psychischen Erkrankungen bei einigen Partner*innen bis 23.12.2021 im Rahmen der Eingliederungshilfe weiterlaufen. Für unsere Partner*innen ist soziales Yoga eine wichtige Unterstützung  für ihre Klient*innen.

#yogahilft, Yoga bei psychischen Erkrankungen

Was wir machen

Unsere Vereinsarbeit

Yoga für alle e.V.  finanziert soziales Yoga aus Spenden und aus den Einnahmen des Fundraising-Events LANGENACHTDESYOOOGA. Bis Ende 2020 haben wir insgesamt 3.500 Stunden soziales Yoga ausschließlich auf Basis von Ehrenamt ermöglicht.

Durch SARS-COV-2 hat sich gezeigt, dass niedrigschwellige Bewegungs- und Entspannungsangebot gerade für Menschen lebenswichtig sind, die ökonomisch, sozial oder psychisch eingeschränkt sind. Wir haben sehr viele Anfragen bekommen.
In der Pandemie haben unsere Partner*innen, Träger von Beratungsstellen und des ASD durch Feedbacks ihrer Klient*innen die Bestätigung dafür bekommen, wie wirkungsvoll soziales Yoga ist. Seit Ende 2020 sind sie mit in die Finanzierung von sozialem Yoga in ihren Einrichtungen eingestiegen.

Zentral ist bei Yoga für alle e.V. das Qualitäts-Management für Yogalehrer*innen. Ein Pfeiler sind die Fortbildungen zu den Themen ‚Yoga und Trauma’, sowie ‚OMY! Yoga für Menschen60plus’. Ein weiterer Pfeiler sind monatliche Austauschrunden der Yogalehrer*innen sowie einmal im Jahr eine Gruppen-Supervision.


Von Gruppe bis Telefonyoga

OMY! YOga bei Altersarmut

Yoga für alle e.V. bringt Yoga zu Menschen, die nicht einfach in ein Yogastudio gehen können. 2020 haben wir OMY! - Yoga bei Altersarmut im Rahmen eines Stipendiums von startsocial so weiterentwickelt, dass wir es auch in der Pandemie im Lockdown fortführen können - als OMY!Smart - Telefonoyga.

 

Altersarm sind Menschen, die ihr Leben mit weniger als 1.000 € netto im Monat bestreiten müssen. Altersarmut betrifft vor allem Frauen. Jede fünfte Frau über 65 muss mit weniger als 900 Euro im Monat auskommen. Da ist sogar der Sportverein zu teuer. Eine Yogastunde für 18 Euro sowieso. Und barrierefrei sind nur wenige Anbieter*innen.

 

OMY! ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Generationen-Zusammenhalt mit Yoga für alle e.V., das alten und hochaltrigen Menschen Teilhabe und Gesundheitsfürsorge ermöglicht und so niedrigschwellig soziale Isolation und Einsamkeit und deren Folgen lindert.  Die Wirkung ist durch eine Studie zu OMY!-Smart - Telefonyoga belegt, die Professor Dr. Petra Jansen und Sabine Hoja, Lehrstuhl Sportwissenschaft der Universität Regensburg, im März 2021 durchgeführt haben.


Therapiebegleitendes Yoga

Soziales Yoga

Soziales Yoga ist Yoga für Menschen, die in der Obhut einer staatlichen oder sozialen Einrichtung sind wie z.B. Menschen im Frauenhaus, im Strafvollzug, im Pflegeheim, in einer ambulanten Einrichtung für psychisch kranke Menschen, im Kinderheim, in der Erstaufnahme für Geflüchtete, im Café für Sexarbeiterinnen.

 

Therapiebegleitendes Yoga hilft diesen Menschen auf vielfältige Art und Weise. So kann es dabei unterstützen Traumata zu bewältigen, sich selber und die eigenen Geschichte anzunehmen oder auch schlicht den Alltag in der sozialen Einrichtung bunter zu gestalten und Bewegung in den Alltag zu bringen.

 

Wir möchten denjenigen Yoga zugänglich machen, denen Yoga in ihren erschwerten Lebensumständen helfen kann und die unter normalen Umständen nicht die Möglichkeit haben, Yoga zu praktizieren


In Zeiten von COVID-19

Soziales Yoga online

Um die Verbreitung des COVID-19-Virus einzudämmen, ist derzeit die Devise physischen Kontakt zu minimieren. Das soziale Leben ist pausiert. Gleichzeitig pausieren aber weder die Gedankenströme noch die Herausforderungen im eigenen Leben - ganz im Gegenteil. Und das geht auch, wenn nicht sogar erst recht, Menschen in der Obhut von staatlichen und sozialen Einrichtungen so.

 

Umso wichtiger ist es, Routinen aufrecht zu erhalten, wo es nur geht. Und dazu gehört für unsere Teilnehmer*innen auch der therapiebegleitende Yogakurs.

 

Deshalb arbeiten die Ehrenamtlichen und Lehrenden von Yoga für alle e.V. derzeit mit Hochdruck daran, die Kurse in der digitalen Sphäre weiterzuführen, wo es geht, und Online-Kurse anzubieten. Wie zum Beispiel Carmen aus Berlin (auf dem Foto rechts), die Yoga bei Essstörungen online unterrichtet.

Soziales Yoga online, #yogahilft, Yoga für alle
Carmen Fehrmann

Spenden und Fördern

Die Welt verbessern

Deine Untersützung bewirkt, dass in Johannes trotz Depressionen wieder Licht ist, in Tini trotz Trauer wieder Kraft und in Ali trotz Flucht wieder Frieden. Du kannst uns helfen, die Welt ein bisschen besser zu machen, indem Du ein sinnstiftendes Ehrenamt bei Yoga für alle e.V. einbringst, einen Teil Deiner Zeit und Deine Expertise für die Organsiation von sozialem Yoga spendest.

 

Wenn du uns dauerhaft deine Unterstützung zukommen lassen möchtest, kannst du für 10 € (+) pro Monat festes Fördermitglied bei uns werden.

 

Und last but not at all least sind wir immer auf der Suche nach erfahrenen Yogalehrenden, die in sozialen Projekten unterrichten möchten und über die entsprechende Expertise im Bereich soziales Yoga verfügen, die aber auch bereit sind, sich über das Unterrichten hinaus im Ehrenamt für die Inititative #yogahilft zu engagieren.


Das Team #yogahilft

Über den Verein

Yoga für alle e.V. wurde 2014 in Hamburg von engagierten Yogalehrerinnen und nicht Yoginis auf Initiative von Cornelia Brammen Leben gerufen.

 

Seit der Gründung in Hamburg haben sich über die Zeit immer mehr wunderbare Ehrenamtliche angeschlossen, die heute in mehreren Städten lokale Ortsgruppen organisieren und die Mission weitertragen.

 

Diese Ortsgruppen tauschen sich in regelmäßigen Treffen über mögliche Projekte aus, knüpfen Kontakt zu sozialen Trägern und Yogalehrenden und verknüpfen sie, um so soziales Yoga zu ermöglichen.