Spendenkampagne zum #giving Tuesday

5 LICHT-SPENDENCLASSES AM 1. DEZEMBER 2020

Du weißt, wie Yoga Deine Welt heller macht und Dich auch aus tiefen Tälern holen kann. Johannes, der seit 2017 soziales Yoga mit #yogahilft praktiziert, hat es nach der ersten Stunde gesagt: „In mir ist wieder Licht”. Für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist Corona doppelt schwierig. Beratungs- und Gruppenangebote sind eingeschränkt. Deine Spende zum Giving Tuesday ermöglicht soziales Yoga trotz Corona.
Nimm am 1. Dezember an einer unserer 5 Licht-Spendenclasses online teil und gib das Licht des Yoga mit Deiner Spende weiter.

Unser Ziel: 7 x 40 Einheiten Yoga bei psychischen Erkrankungen. Dafür brauchen wir 16.800 Euro. Mit 60 Euro Spende finanzierst  Du eine eine Einheit Yoga bei psychischen Erkrankungen.
10:00 - 11:00 „Vinyasa Flow“ mit Franzi Wagner (@franzi.wagner)

12:00 - 13:00 „Schreibtisch- Yoga“ mit Lena Schmiegelow

17:00 - 18:00 „After Work Strength and Mobility Flow” mit 

                                 Pauline Staneker (@paulista.fit)

19:00 - 20.00  Ashtanga Yogaclass mit Diana Pohland 

                                  (@dianapohland)

20:30- 21:30  „Yin Yoga“ mit Lea Zubak  (@leazubak)
Wir danken Chakrana für die Organisation der Spendenclasses von Herzen!


Yoga bei psychischen Erkrankungen

Seit 2016

Für Klient*innen von Nussknacker e.V. hat Yoga für alle e.V. 2016 den ersten Kurs Yoga für Menschen mit psychischen Erkrankungen gestartet. Das Team von Nussknacker e.V. empfiehlt den Kurs, organisiert die Teilnehmer*innen und steht den Yogalehrer*innen für Supervision unterstützend zur Seite.

Susanne Karreh, Kundalini Yogalehrerin und Sozialpädagogin und Zusatzausbildung in Yoga und Trauma, unterrrichtet den Kurs für Menschen mit psychischen Erkrankungen seit 2019. Ihre Erfahrung: „Die Teilnehmer*innen kommen regelmäßig, nehmen die Übungen mit in ihren Alltag und machen neue, positive Erfahrungen der Selbstwirksamkeit."

Wenn Sie für Ihre Klient*innen soziales Yoga ermöglichen wollen, rufen Sie uns uns an: Tel. 040 - 22852481.

 


Soziales Yoga

Kooperation

Soziales Yoga ist therapiebegleitendes Yoga in engem Austausch mit Fachträgern. Dazu gehören in Hamurg Nussknacker e.V., Therapiehilfe, Diakonie Hamburg, Insel e.V. und in München Therapienetz Essstörung.

 

In Berlin hat Yoga für alle e.V. einen Kurs bei Faktura, einer Werkstätte für Menschen mit Beeinträchtigung, initiiert. Die Erfahrung von L. Gravel, Begleitender Dienst bei Faktura:„Wir sind froh, durch die Unterstützung von Yoga für alle e.V. Yoga als Arbeitsbegleitendes Angebot bei faktura anbieten zu können. Der Yoga-Kurs wird von unseren Beschäftigten sehr gut angenommen und die positive Wirkung auf das Wohlbefinden war schon nach wenigen Wochen bemerkbar.“


Yoga bei psychischen Erkrankungen, yogahilft

Psychosensibles Yoga bei Insel e.V.

Seit 2017

Ebenfalls schon seit 2017 gibt es soziales Yoga für Menschen mit psychischen Erkrankungen bei Insel e.V. Eimsbüttel. Vor Corona gab es zwei Kurse. Aufgrund der strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen musste das Angebot auf einen Kurs reduziert werden.

 Jannika Kühn, von Anfang an als Yogalehrerin in diesem Projekt dabei: „Es gibt ein großes Vertrauen der Teilnehmer*innen, die über die Jahre immer aktiver geworden sind und das Yoga auch in ihren Alltag einbauen. Sie gewinnen Zuversicht und Lebensfreude."

Kathrin Lilienthal, Projektverantwortliche bei Insel e.V.: „#yogahilft ist eine wunderbare Ergänzung unseres offenen Angebotes für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Viertel. Wir sind sehr froh, dass wir es dank Yoga für alle e.V. so kontinuierlich anbieten können."


Auch bei psychischen Erkrankungen

#yogahilft

Wie es sich anfühlt, von der Welt abgeschnitten zu sein; nicht aus dem Bett aufstehen zu können, weil alles sinnlos erscheint; keine Freude an nichts zu haben und schon angesichts kleinster Anforderungen wie gelähmt zu sein - Menschen mit Depressionen wissen das nur zu gut. Sie zu motivieren, ist schwierig. Der wirkliche Schwung kann wie bei jedem Menschen nur von innen kommen. Soziales Yoga kann therapiebegleitend ein Schwunggeber sein.

Hamida S., seit 2016 im Kurs von Nussknacker e.V. dabei: „Ich fühle mich nach der Stunde viel gerader. Ich kann mich aufrichten und habe gute Laune. Eines von den Mantren sage ich oft, wenn ich in eine schwierige Situation komme. Dann beruhige ich mich sofort."

Heike Buss, Sozialpädagogin: „Wir freuen uns sehr, dass soziales Yoga von unseren KlientInnen angenommen wird. Es ist etwas sehr besonderes, dass in der offenen Psychiatrie-Arbeit ein Kurs über mehrere Jahre kontinuierlich mit den gleichen TeilnehmerInnen läuft. Das ist hier mit dem sozialen Yoga gelungen, weil die Yogalehrenden hochqualifiziert und im Umgang mit den Klient*innen sehr professionell sind."


Soziales Yoga, #yogahilft

Raum für soziales Yoga

Untersützung

Eine Stunde soziales Yoga kostet uns als Verein Yoga für alle e.V. 60 Euro. Ohne die Unterstützung von Yogastudios, die uns ihre Räume kostenlos zur Verfügung stellen, wäre es nicht möglich, soziales Yoga in dieser Breite anzubieten.

 

Wir danken dem Ardas Yogazentrum in Hamburg Ottensen, dass wir seit 2019 den wunderschönen kleinen Raum für Yoga bei psychischen Erkrankungen nutzen durften und noch viel mehr, dass wir seit Herbst 2020 auch den großen Raum nutzen können.



In Kooperation mit Fähre e.V. und Gangway e.V.

2017/2018 hat Yoga für alle e.V. in Kooperation mit Fähre e.V., der Begegnungsstätte Böckemannstraße für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Hamburg-Heimfeld soziales Yoga ermöglicht. Yogalehrerin Annica Bauer:

„Eine Sozialarbeiterin war fast jedes Mal beim Yogakurs dabei und hat auch mitgemacht. Das war gut für die Klient*innen und für mich. Ich habe am Anfang immer alle einzeln gefragt, wie es ihnen geht (innerer Wetterbericht) und nach was für einer Praxis sie sich fühlen (fordernd oder ruhig, vielleicht gibt es körperliche Verletzungen oder Schmerzen). Dann sind wir mit einer Anfangsentspannung, Chanten und einer Atemübung gestartet. Wir haben 60 Minuten lang das geübt, was gerade gut passte und haben mit Shavasana geendet. Der Unterricht war sehr basic und hat den Schüler*innen glaube ich viel Spaß gemacht. Sie sind gerne gekommen und haben hinterher gesagt, dass es ihnen besser geht. Die Gruppe war bunt gemischt, männlich, weiblich, älter und jünger (also zwischen 20 und 60). Das fand ich besonders schön. Einer Teilnehmerin fiel es besonders schwer, ihren Körper zu spüren und zu wissen, wie die Bewegung aussieht. Sie kam aber regelmäßig und ich freue mich, ihre Entwicklung miterleben zu dürfen. Es war super, dass der Kurs mit 4 - 5 Teilnehmer*innen so klein war. Das erlaubte es mir, auf die Einzelnen eingehen zu können und jeden im Blick zu haben."

Feedback der Teilnehmer*innen:

„Yoga ist ganz schön kompliziert und anstrengend, aber hinterher fühle ich mich ganz entspannt.” „Die kleine Gruppe und der vertraute Rahmen tut gut." „Ich bekomme mehr Körperbewusstsein.” „Annica macht es richtig gut. Ich fühle mich gefordert, kann aber auch sagen, wenn es mir zuviel ist.”

 Ebenfalls in diesem Zeitraum hat Yoga für alle e.V. einen Kurs für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen bei Gangway e.V. ermöglicht.