Yoga bei Depressionen

Dass soziales Yoga hilft, selbst wenn es nur fünf Minuten sind, konnten 1.200 Betroffene beim Patientenkongress Depression am 4. Juni in der Alten Oper Frankfurt erleben. Mit ihnen Moderator Harald Schmidt, Prof. Dr. Ulrich Hegerl - Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Prof. Dr. Martin Holtmann und viele weitere Expert*innen.
Yoga für alle e.V. war eingeladen, soziales Yoga auf der Bühne und  am Messestand spürbar zu machen. Alle Betroffenen hatten einen Flyer mit Übungen für Daheim im Kongress-Beutel. Motto: „In mir ist wieder Licht - #yogahilft auch bei Depressionen".
„Die fünf Minuten Yoga zwischen den wirklich anspruchsvollen Fachvorträgen haben mir wieder Kraft gegeben." „Für diesen Moment mit allen Betroffenen im Saal in die Stille zu gehen, zu atmen - das war einfach wundervoll." „Was für eine fantastische Arbeit Ihr macht." Diese und viele weitere Rückmeldungen haben uns wieder mal bestätigt: #yogahilft!
Prof. Dr. Hegerl war erfreut, zu sehen, wie gut die kleine Yoga-Intervention von den Betroffenen angenommen wurde. Beim Frankfurter Bündnis gegen Depression wird es jetzt viele Anmeldungen für unseren Online-Kurs geben. Prof. Dr. Marcel Reif, Vorsitzender des Frankfurter Bündnisses auch: „The more the better," so sein Go für weitere Kurse.


Yoga bei Depressionen

Online-Yoga beim Bündnis gegen Depressionen Frankfurt

Im zweiten Jahr von Covid-19 hat Yoga für alle e.V. in Kooperation mit dem Bündnis gegen Depressionen Frankfurt zwei Online-Kurse Yoga bei psychischen Erkrankungen gestartet. Der erste Kurs war mit 15 Teilnehmer*innen so schnell ausgebucht und die Warteliste lang, so dass wir angesichts der schwierigen Situation - Corona, Lockdown, wenig Beratungsangebote bei psychischen Erkrankungen - beschlossen haben, zwei Kurse zu ermöglichen.

Soziales Yoga ist ein ergänzendes Angebot bei Bezugsbetreuung und Therapie. Soziales Yoga gibt den Teilnehmer*innen Raum für neue, positive Erfahrungen mit sich, mit ihrem Atem, ihrem Körper, ihrem Nervensystem.
Soziales Yoga ist ausschließlich Yoga. Wir danken dem Bündnis gegen Depressionen Frankfurt für das Vertrauen.


„In mir ist wieder Licht" - #yogahilft auch bei Depression

Du weißt vielleicht, wie Yoga die Welt heller macht und Menschen auch aus tiefen Tälern holen kann. Johannes, der seit 2017 soziales Yoga mit #yogahilft praktiziert, hat es nach der ersten Stunde gesagt: „In mir ist wieder Licht”.
Inzwischen engagiert sich Johannes ehrenamtlich bei Yoga für alle e.V. und gibt so zurück, was soziales Yoga ihm gegeben hat. Im Yoga hat er wieder Kontakt zu sich selbst und zu seinem Potenzial aufgenommen.

Wir sind sehr froh, mit Nussknacker e.V., Insel e.V., der Wilhelm-Rautenberg-Gesellschaft und der Diakonie Hamburg Partner*innen zu haben, die erkennen, dass soziales Yoga ein hilfreiches Element im Rahmen der ASD und der psychosozialen Grundversorgung ist.
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen war Corona doppelt schwierig, denn Beratungs- und Gruppenangebote fanden plötzlich nicht mehr statt. Aber soziales Yoga - zum Teil 1:1, zum Teil als Telefonyoga.

Deine Spende hilft, soziales Yoga bei psychischen Erkrankungen zu ermöglichen. Sie hilft Johannes, Hamida, Heidi, Jörg und vielen anderen, ihr inneres Licht wieder zu sehen.  Mit 60 Euro finanzierst Du eine Einheit soziales Yoga.

#yogahilft, soziales Yoga, Yoga und spenden

Yoga bei psychischen Erkrankungen

Für Klient*innen von Nussknacker e.V. hat Yoga für alle e.V. 2016 den ersten Kurs Yoga für Menschen mit psychischen Erkrankungen gestartet. Das Team von Nussknacker e.V. empfiehlt den Kurs, organisiert die Teilnehmer*innen und steht den Yogalehrer*innen für Supervision unterstützend zur Seite.

Susanne Karreh, Kundalini Yogalehrerin und Sozialpädagogin und Zusatzausbildung in Yoga und Trauma, unterrrichtet den Kurs für Menschen mit psychischen Erkrankungen seit 2019. Ihre Erfahrung: „Die Teilnehmer*innen kommen regelmäßig, nehmen die Übungen mit in ihren Alltag und machen neue, positive Erfahrungen der Selbstwirksamkeit."

Wenn Sie für Ihre Klient*innen soziales Yoga ermöglichen wollen, rufen Sie uns uns an: Tel. 040 - 22852481.

 


Yoga hilft auch bei Depressionen

Yoga für alle e.V. kooperiert im Bereich Psychische Erkrankungen mit wunderbaren Einrichtungen:  in Hamburg Nussknacker e.V., Therapiehilfe, Diakonie Hamburg, Insel e.V., in Frankfurt mit dem Bündnis gegen Depresssionen, in Berlin mit FRIEDA - Antistalking-Projekt.

In Berlin hat Yoga für alle e.V. einen Kurs bei Faktura, einer Werkstätte für Menschen mit Beeinträchtigung, initiiert. Die Erfahrung von L. Gravel, Begleitender Dienst bei Faktura:„Wir sind froh, durch die Unterstützung von Yoga für alle e.V. Yoga als Arbeitsbegleitendes Angebot bei faktura anbieten zu können. Der Yoga-Kurs wird von unseren Beschäftigten sehr gut angenommen und die positive Wirkung auf das Wohlbefinden war schon nach wenigen Wochen bemerkbar.“


Yoga bei psychischen Erkrankungen, yogahilft

Psychosensibles Yoga für Klient*innen von Insel e.V.

Ebenfalls schon seit 2017 gibt es soziales Yoga für Menschen mit psychischen Erkrankungen bei Insel e.V. Eimsbüttel. Vor Corona gab es zwei Kurse. Aufgrund der strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen musste das Angebot auf einen Kurs reduziert werden.

Jannika Kühn, von Anfang an als Yogalehrerin in diesem Projekt dabei: „Es gibt ein großes Vertrauen der Teilnehmer*innen, die über die Jahre immer aktiver geworden sind und das Yoga auch in ihren Alltag einbauen. Sie gewinnen Zuversicht und Lebensfreude."

Kathrin Lilienthal, Projektverantwortliche bei Insel e.V.: „#yogahilft ist eine wunderbare Ergänzung unseres offenen Angebotes für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Viertel. Wir sind sehr froh, dass wir es dank Yoga für alle e.V. so kontinuierlich anbieten können."


Yoga hilft Auch bei psychischen Erkrankungen

Wie es sich anfühlt, von der Welt abgeschnitten zu sein; nicht aus dem Bett aufstehen zu können, weil alles sinnlos erscheint; keine Freude an nichts zu haben und schon angesichts kleinster Anforderungen wie gelähmt zu sein - Menschen mit Depressionen wissen das nur zu gut. Sie zu motivieren, ist schwierig. Der wirkliche Schwung kann wie bei jedem Menschen nur von innen kommen. Soziales Yoga kann therapiebegleitend ein Schwunggeber sein.

Hamida S., seit 2016 im Kurs von Nussknacker e.V. dabei: „Ich fühle mich nach der Stunde viel gerader. Ich kann mich aufrichten und habe gute Laune. Eines von den Mantren sage ich oft, wenn ich in eine schwierige Situation komme. Dann beruhige ich mich sofort."

Heike Buss, Sozialpädagogin: „Wir freuen uns sehr, dass soziales Yoga von unseren KlientInnen angenommen wird. Es ist etwas sehr besonderes, dass in der offenen Psychiatrie-Arbeit ein Kurs über mehrere Jahre kontinuierlich mit den gleichen TeilnehmerInnen läuft. Das ist hier mit dem sozialen Yoga gelungen, weil die Yogalehrenden hochqualifiziert und im Umgang mit den Klient*innen sehr professionell sind."



In Kooperation mit Fähre e.V. und Gangway e.V.

2017/2018 hat Yoga für alle e.V. in Kooperation mit Fähre e.V., der Begegnungsstätte Böckemannstraße für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Hamburg-Heimfeld soziales Yoga ermöglicht. Yogalehrerin Annica Bauer:

„Eine Sozialarbeiterin war fast jedes Mal beim Yogakurs dabei und hat auch mitgemacht. Das war gut für die Klient*innen und für mich. Ich habe am Anfang immer alle einzeln gefragt, wie es ihnen geht (innerer Wetterbericht) und nach was für einer Praxis sie sich fühlen (fordernd oder ruhig, vielleicht gibt es körperliche Verletzungen oder Schmerzen). Dann sind wir mit einer Anfangsentspannung, Chanten und einer Atemübung gestartet. Wir haben 60 Minuten lang das geübt, was gerade gut passte und haben mit Shavasana geendet. Der Unterricht war sehr basic und hat den Schüler*innen glaube ich viel Spaß gemacht. Sie sind gerne gekommen und haben hinterher gesagt, dass es ihnen besser geht. Die Gruppe war bunt gemischt, männlich, weiblich, älter und jünger (also zwischen 20 und 60). Das fand ich besonders schön. Einer Teilnehmerin fiel es besonders schwer, ihren Körper zu spüren und zu wissen, wie die Bewegung aussieht. Sie kam aber regelmäßig und ich freue mich, ihre Entwicklung miterleben zu dürfen. Es war super, dass der Kurs mit 4 - 5 Teilnehmer*innen so klein war. Das erlaubte es mir, auf die Einzelnen eingehen zu können und jeden im Blick zu haben."

Feedback der Teilnehmer*innen:

„Yoga ist ganz schön kompliziert und anstrengend, aber hinterher fühle ich mich ganz entspannt.” „Die kleine Gruppe und der vertraute Rahmen tut gut." „Ich bekomme mehr Körperbewusstsein.” „Annica macht es richtig gut. Ich fühle mich gefordert, kann aber auch sagen, wenn es mir zuviel ist.”

 Ebenfalls in diesem Zeitraum hat Yoga für alle e.V. einen Kurs für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen bei Gangway e.V. ermöglicht.