#yogahilft - therapiebegleitendes Yoga

Wir ermöglichen soziales Yoga

WAS IST SOZIALES YOGA?

Soziales Yoga ist Yoga für Menschen, die in der Obhut einer staatlichen oder sozialen Einrichtung sind wie z.B. Menschen im Frauenhaus, im Strafvollzug, im Pflegeheim, in einer ambulanten Einrichtung für psychisch kranke Menschen, im Kinderheim, in der Erstaufnahme für Geflüchtete, im Café für Sexarbeiterinnen.

 

Therapiebegleitendes Yoga hilft diesen Menschen auf vielfältige Art und Weise. So kann es kann dabei unterstützen Traumata zu bewältigen, sich selber und die eigenen Geschichte anzunehmen oder auch schlicht den Alltag in der sozialen Einrichtung bunter zu gestalten und Bewegung in den Alltag zu bringen.

 

Wir möchten denjenigen Yoga zugänglich machen, denen Yoga in ihren erschwerten Lebensumständen helfen kann und die unter normalen Umständen nicht die Möglichkeit haben, Yoga zu praktizieren


IN WELCHEN BEREICHEN GEBEN WIR SOZIALES YOGA?

YOGA BEI ESSSTÖRUNGEN

Viele Menschen, die an einer Essstörung leiden, empfinden ihren Körper als etwas, das nicht zu ihnen gehört, als etwas Fremdes, das im schlimmsten Fall bekämpft werden muss. Essstörungen können sich sehr unterschiedlich äußern.

 

Das Essen bzw. Nicht-Essen oder massives Sport treiben stellen dann eine Strategie dar, mit denen Betroffene versuchen, mit schwierigen Gefühlen oder Problemen umzugehen.

 

Die eigenen körperlichen Bedürfnisse – wie Hunger, Durst, Müdigkeit, Krankheit oder Erschöpfung – werden nicht mehr richtig wahrgenommen bzw. ignoriert. Yoga für alle e.V. bietet seit 2017 Yoga bei Essstörungen zusammen mit Beratungsstellen in Deutschland an

OMY! YOGA FÜR MENSCHEN 60+

Yoga für alle e.V. bringt Yoga zu Menschen, die nicht einfach in ein Yogastudio gehen können. 2020 ist OMY! - Yoga bei Altersarmut unser wichtigstes Projekt. Altersarmut bedeutet, mit weniger als 1300 Euro im Monat auskommen zu müssen.

 

Altersarmut betrifft vor allem Frauen. Jede fünfte Frau über 65 muss mit weniger als 900 Euro im Monat auskommen. Da ist sogar der Sportverein zu teuer. Eine Yogastunde für 18 Euro sowieso. Und barrierefrei sind nur wenige AnbieterInnen.

 

Deshalb gibt es OMY!. Zusammen mit der Stiftung Generationen-Zusammenhalt holt Yoga für alle e.V. mit OMY! alte und hochaltrige Menschen aus Isolation und Einsamkeit.

PSYCHOSENSIBLES YOGA

Ein therapiebegleitendes Angebot für Menschen mit Depressionen, Zwangsstörungen oder Psychosen. In enger Zusammenarbeit mit professionellen Trägern wie Nussknacker e.V. und Insel e.V. in Hamburg sowie Faktura e.V. in Berlin bieten wir soziales, psychosensibles Yoga an. Unterrichtet von Yogalehrerinnen mit einer speziellen Ausbildung in Yoga und Trauma.

 

Wie es sich anfühlt, von der Welt abgeschnitten zu sein; nicht aus dem Bett aufstehen zu können, weil alles sinnlos erscheint; keine Freude an nichts zu haben und schon angesichts kleinster Anforderungen wie gelähmt zu sein - Menschen mit Depressionen wissen das nur zu gut. Sie zu motivieren, ist schwierig. Der wirkliche Schwung kann wie bei jedem Menschen nur von innen kommen. Yoga kann eine Möglichkeit sein, die Verbindung zu diesem Schwung wieder aufzubauen.

YOGA BEI TRAUER

Yoga für Menschen in Trauer bedeutet zunächst, einen geschützten Rahmen zu schaffen, in dem Raum für alle Gefühle ist, die während einer Stunde aufkommen können. Ein Yogakurs speziell für trauernde Menschen heißt auch zu wissen, dass die anderen Teilnehmenden die eigene Situation kennen und nachempfinden können.

 

Weniger denn je bedeutet Yoga hier, eine bestimmte körperliche Haltung zu erreichen. Stattdessen ist das Angebot, über die Achtsamkeit auf Vorgänge im Körper Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden. Die Yogapraxis kann Selbstvertrauen und Zuversicht schenken, das Leben wieder neu zu strukturieren, nachdem diesem ein Teil genommen wurde.

YOGA IM FRAUENHAUS

Eine Stunde Yoga im Frauenhaus soll den Frauen die Möglichkeit geben, sich eine kleine Auszeit vom stressigen und oft sorgenvollen Alltag zu nehmen und Kraft zu sammeln für all die Veränderungen und Herausforderungen, die der Schritt ins Frauenhaus bedeutet. 

 

Soziales Yoga unterstützt die Frauen dabei, sich selbst zu spüren und sich mit ihrem innersten, unzerstörbaren Kern zu verbinden. Atmen, sanfte Bewegung, Mantrensingen, Gruppenzugehörigkeit - all das führt die Teilnehmerinenn darin, zur Ruhe zu kommen, ein Gefühl für Sicherheit in sich selbst zu erleben und als positive Erfahrung abzuspeichern.

YOGA FÜR KINDER

„Hallo Yoga!“, rufen drei Jungs und ein Mädchen freudig in der alten Villa in der Knappschaftsstraße in Gelsenkirchen. Mit „Yoga“ haben sie soeben ihre Yogalehrerin Angelika Schwieren-Catania begrüßt.

 

Ein unbeschwerter Moment vor einem traurigen Hintergrund: Im KinderHaus werden Kinder im Alter von einem Jahr bis acht Jahren betreut, die aus schwerwiegenden Gründen nicht mehr in ihren Familien leben können. Yoga hilft diesen traumatisierten Kindern loszulassen.

 

Im Yoga spüren die Kinder sich selbst in einer rundherum positiven Situation und sie spüren direkt die stärkende Wirkung der Übungen sowie der Mantren. Uns von Yoga für alle e.V. liegt es sehr am Herzen, dass schon Kinder die Möglichkeit bekommen zu spüren, wie Yoga ihnen helfen kann. 

YOGA NACH PROSTITUTION

Menschen, die Prostitution überlebt haben und aussteigen wollen oder ausgestiegen sind, brauchen Schutzräume, in denen sie das Erlebte aufarbeiten und in denen sie kleine Schritte in ein Leben ohne Mißbrauch, Abhängigkeit und Ausbeutung gehen können.

 

Soziales Yoga ist im Rahmen einer Begleitung durch Therapie und andere unterstützende Maßnahmen eine Methode, um wieder im eigenen Körper anzukommen, Dissoziation hinter sich zu lassen und durch Atmung, sanfte Bewegungen und kleine Meditationen positive Erfahrungen mit Selbstwirksamkeit zu machen.

YOGA FÜR GEFLÜCHTETE

Yoga für alle e.V. bietet traumasensibles Yoga für Menschen an, die aus ihrer Heimat geflohen sind und die psychisch belastet sind. Der Geflüchteten-Status vieler der TeilnehmerInnen ist in Bearbeitung. Damit ist für die meisten von ihnen ungewiss, ob sie in Deutschland bleiben können.

 

Meist leben sie beengt und mit ihren Familien auf kleinsten Raum. Sie leiden u.a. an Symptomen wie Ängsten, Schlaflosigkeit und körperlicher Anspannung. Beim Yoga finden sie eine Insel der Stille. Hier können sie Kraft schöpfen und Kraft aufbauen, sich entspannen und sich wenigsten für eine Zeit lang sicher und geborgen fühlen.

YOGA IM STRAFVOLLZUG

Yoga für alle e.V. bietet traumasensibles Yoga für Menschen an, die aus ihrer Heimat geflohen sind und die psychisch belastet sind. Der Geflüchteten-Status vieler der TeilnehmerInnen ist in Bearbeitung. Damit ist für die meisten von ihnen ungewiss, ob sie in Deutschland bleiben können.

 

Meist leben sie beengt und mit ihren Familien auf kleinsten Raum. Sie leiden u.a. an Symptomen wie Ängsten, Schlaflosigkeit und körperlicher Anspannung. Beim Yoga finden sie eine Insel der Stille. Hier können sie Kraft schöpfen und Kraft aufbauen, sich entspannen und sich wenigsten für eine Zeit lang sicher und geborgen fühlen.