Yoga im Frauenhaus

Geschützte Räume für Frauen nach Gewalterfahrung – #yogahilft

Yoga nach Stalking und Cyerbmobbing

Seit 1. Oktober 2020 unterrichten Emel Koban-Kraus und Esther Pfeifer im Tandem soziales Yoga im FRIEDA Frauenzentrum Berlin. Der Kurs richtet sich an Frauen, die Gewalt durch Stalking und Cybermobbing erfahren haben.

Der Kurs geht auf Initiative des FRIEDA Frauenzentrums und die wundervolle Arbeit der Vereinsgruppe #yogahilft Berlin zurück. Wir sind sehr froh, dass FRIEDA sich an uns gewandt hat, denn unsere in Yoga und Trauma spezialisierten Yogalehrerinnen können einen geschützten Raum schaffen, in denen Frauen wieder zu sich selbst und zu ihrer Kraft finden.

 

Yoga für die Seele – #yogahilft.

 

 

 

 



Yoga im 5. Frauenhaus Hamburg

Soziales Yoga im Frauenhaus ist mit vielen Herausforderungen konfrontiert: Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind, stehen unter großer Anspannung. Oft haben sie ihre Kinder bei sich, die oft traumatisiert oder ängstlich sind.
Die öffentlichen Gelder für Frauenhäuser werden seit Jahren eingefroren oder gekürzt. Die Häuser haben wenig Platz. Der Raum, in dem soziales Yoga stattfindet, ist dann für andere Angebote blockiert.

Jana Ciura hat Anfang 2020 mehrere Stunden soziales Yoga im 5. Frauenhaus Hamburg gegeben. Sie
ist Strala-Yoga-Lehrerin und hat die Fortbildung Yoga und Trauma bei Yoga für alle e.V. absolviert. Die Stunde fand abends statt, wenn die Kinder schlafen. So hatten die Frauen die  Möglichkeit, sich eine kleine Auszeit vom stressigen und oft sorgenvollen Alltag zu nehmen und Kraft zu sammeln für all die Veränderungen und Herausforderungen, die der Schritt ins Frauenhaus bedeutet. 

Eine der fünf regelmäßig teilnehmenden Frauen (30 Jahre) sagt: „Yoga hilft mir zu entspannen und den Kopf frei zu kriegen. Ich werde positiver und fühle mich selbstsicherer.“

 

Aktuell pausiert der Kurs. Corona hat Angebote von Externen in Einrichtungen enorm erschwert. Wir hoffen, bald wieder Yoga im Frauenhaus in Hamburg aufnehmen zu können.

Yoga im Frauenhaus, #yogahilft


Yoga in der Frauen-Wohngruppe in Berlin

Testprojekt in einer Wohngruppe für psychisch erkrankte Patientinnen im Maßregelvollzug

Emel Coban hat vier Einheiten soziales Yoga für Patientinnen einer soziotherapeutischen Wohngruppe im Maßregelvollzug in Berlin-Lankwitz angeleitet. Die Teilnehmerinnen sind psychisch erkrankt, zum Teil haben sie auch eine Drogen-Erkrankung und sind straffällig geworden. Viele haben häusliche Gewalt erlebt.

In der Wohngruppe werden sie auf dem Weg ihrer Entlassung begleitet, um danach ein normales Alltagsleben außerhalb des Krankhauses zu trainieren.
Soziales Yoga unterstützt die Frauen dabei, sich selbst zu spüren und sich mit ihrem innersten, unzerstörbaren Kern zu verbinden. Atmen, sanfte Bewegung, Mantrensingen, Gruppenzugehörigkeit - all das führt die Teilnehmerinnen dazu, zur Ruhe zu kommen, ein Gefühl für Sicherheit in sich selbst zu erleben und als postive Erfahrung abzuspeichern.

Yoga im Frauenhaus Bochum


Ein Projekt von Yoga für alle e.V., ermöglicht durch die Yoganacht Bochum

Aus den Erlösen der Yoganacht Bochum hat Yoga für alle e.V. drei Jahre, von 2016 - 2019 - Yogaunterricht für Frauen finaziert, die sich ins Frauenhaus flüchten mussten. Die versierte Kundalini-Yoga-Lehrerin Angelika Janka ermöglicht den Frauen in einem sicheren Rahmen die Teilnahme an Yogaunterricht. Der Kurs ist ein Angebot, Yoga für alle e.V. gibt den Raum. Wir freuen uns, dass inzwischen regelmäßig drei bis vier Frauen zum Yoga kommen.